La Gomera

La Gomera ist mit 378 km² nach Hierro die zweitkleinste der Kanarischen Inseln. Der vulkanische Ursprung der Insel ist noch sehr gut sichtbar. Auf dem Hochplateau ist der größte noch zusammenhängende Lorbeerwald der Erde zu bestaunen. Dieser und die eng zusammenstehenden Vulkanschlote gehören zum Parque Nacional Garajonay, der UNESCO-Weltnaturerbe ist. Höchste Erhebung der Insel ist der gleichnamige Garajonay mit 1.487 Metern Höhe. Zu den Besonderheiten gehört die weltweit nur hier existierenden Pfeifsprache der Gomeros, El Silbo.

 

Klimatisch trennt sich die Insel in die trockene Süd- und die von Passatwinden mit feuchter Luft versorgte, fruchtbare Nordhälfte. Zur Wasserversorgung der in Treppen an den Berghängen angelegten Feldflächen wird der Regen und das per Kondensation entstehende Wasser in Reservoirs aufgefangen und an die Bewohner verteilt. Neben Kartoffeln werden auch Tomaten und Wein angebaut.

Das 45 Kilometer entfernte Gomera von Teneriffa (Südwestseite) aus.
Links hinter Gomera ist Hierro sichtbar (Dezember 2003).
Aufnahme: Steffen Mokosch
 Lizenz: GNU FDL
 
Klimatabelle Gomera
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Monat                   JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ 
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Ø Tagestemperatur        21  21  22  23  24  25  27  29  28  26  24  22 
Ø Nachttemperatur        15  15  15  16  17  18  20  21  20  19  18  16 
Ø Sonnenstunden pro Tag   6   6   7   8   9   9   9   9   8   7   6   5 
Ø Regentage/Monat         6   4   3   2   2   1   0   0   2   5   6   7 
Ø Wassertemperatur       19  18  18  18  19  20  21  22  23  23  21  20

Nebelwald in La Gomera Januar 2003
Fotograf: Thorsten Bachner
Lizenz: GNU-FDL

 

In den flachen Gebieten der Küstenregionen herrschen Bananenplantagen vor, deren kleine schmackhafte Früchte aber nicht für den Export bestimmt sind.

Die Insel wird nicht von großen Flugzeugen angeflogen, sondern nur im Regionalflugverkehr mit kleineren Maschinen. Sie kann mit der Schnellfähre von Teneriffa-Süd in 35 Minuten oder mit der normalen Fähre in 90 Minuten erreicht werden. Im bekanntesten Tal der Insel, dem Valle Gran Rey (Tal des großen Königs), gibt es Hippiekommunen, die zum Teil in Höhlen an einem Strand, der sogenannten Schweinebucht, wohnen. Hauptort von Gomera ist San Sebastián de la Gomera. La Gomera hat rund 18.500 Einwohner. Die Insel gehört zum Verwaltungsbereich von Teneriffa.

Der deutschsprachige Tourist informiert sich im Valle-Boten.

Literatur:

  • Baillon/Eames/Fernandez-Armesto: APA-Guides. Teneriffa - La Gomera - La Palma - El Hierro, APA : Berlin u. a. 1990
  • Pott, Joachim/Hüppe, Joachim/de la Torre, Wofredo Wildpret: Die Kanarischen Inseln. Natur- und Kulturlandschaften, Ulmer : Stuttgart 2003, 320 S., 295 Farbfotos, 28 Farbgrafiken, 3 Tabellen, ISBN 3-8001-3284-2 (reichbebilderte Darstellung der Geobotanik
Quellenangabe:
Dieser Text basiert auf dem Artikel La Gomera aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

 

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