Geografie
Ein Tal im Inselinneren von
Gran Canaria

210 km von der Nordwestküste
Afrikas entfernt liegt die annähernd kreisrunde
Vulkaninsel mit einem Durchmesser von ca. 45 km und
einer Fläche von 1.532 km2 zwischen ihren
größeren Nachbarinseln
Teneriffa im Westen und
Fuerteventura im Osten bei 28° nördlicher Breite und
15° 35' westlicher Länge. Die höchste Erhebung im
Zentrum der Insel ist der 1.949 Meter hohe, erloschene
Vulkan Pozo de las Nieves. Auf Grund seiner
klimatischen und geographischen Vielfalt, seiner
differenzierten
Flora und
Fauna wird Gran Canaria auch als "Miniaturkontinent"
beschrieben. Aus dem Bergland des Inselinneren führen
viele Trockentäler, die barrancos, bis an die
Küste. Bei den seltenen Regenfällen, die dann aber recht
ergiebig sein können, füllen sich diese barrancos
zu teilweise reißenden Sturzbächen. In den bewohnten
Gegenden wurden sie deshalb stark ausgebaut und
befestigt.